Mischka – eine schöne Weihnachtsgeschichte

MIschka mit Chefärztin Irina Romaschewskaja und mit ihren Mitarbeiterinnen.

„Die Herkunft des Bären Mischka liegt im Dunkeln. Es kann vermutet werden, dass er in einer ausländischen Manufaktur das Licht der Welt erblickte. Er sollte als Werbefigur für ein Unternehmen tätig sein. Das war wohl auch für eine kurze Zeit der Fall. Offensichtlich hatte er schnell ausgedient, denn ein Firmenmitarbeiter nahm ihn makellos mit und schenkte ihn dem Kindergarten seiner Tochter. Der Bär  war dort zwar kurzfristig eine Sensation,  aber die Kinder gewöhnten schnell an ihn und als der Kindergarten schon bald  danach aus Altersschwäche geschlossen wurde, hatte er keine Aufgabe mehr. Durch Zufall kam  Mischka zu seiner eigentlichen Berufung. Er soll für die Kinder einer Krebsstation im weißrussischen Gomel konstanter Ansprechpartner für alle Nöte und Sorgen sein. Nach 38 Stunden Fahrzeit auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, mit dem auch ein Mitglied unseres Vereins reiste, kam er unversehrt auf der Hämatologiestation in Gomel an. Schon auf dem Weg war er ein Sympathieträger. Die weißrussische Zollbeamtin, die  mit strengem Blick und großem Eifer die Interessen ihres Staates an der territiorialen Grenze vertat, ließ es sich nicht nehmen, in einem scheinbar unbeobachteten Moment, Mischka zu streicheln. Auf dem Weg ins Krankenhaus freuten sich Kinder, die ihre kranken Geschwister besuchten. Auf der Krebsstation wurde der neue Mitarbeiter herzlich begrüßt.“
Wir wünschen Mischka alle Gute bei seiner Aufgabe, die zu den wichtigsten gehört, die es auf dieser Welt gibt: In kranken Kinder positive Emotionen auslösen.
Geschichte erzählt von Heinrich Korn.

 

 

 

Am 32.Jahrestag in Gomel

Vor der Klinik für Tschernobylfolgen

Es war gewiss kein Zufall, dass die diesjährige Info-Reise zum 32. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe stattfand. Am 26.April war eine 5-köpfige Delegation der „Freunde der Kinder von Tschernobyl“ in Gomel und besuchte neben dem Kindererholungszentrum Nadesdha auch die Klinik, die besonders zur Behandlung der Opfer der Reaktorkatastrophe gebaut wurde.
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Ultraschallgerät funktioniert ausgezeichnet

Gestern erreichte uns aus Gomel eine erfreuliche Nachricht: Dr. Pintschuk bedankt sich im Namen der Kinderpoliklinik Gomel ganz herzlich für das von uns im Juni geliefertete Ultraschall-Untersuchungs-Gerät. „Die Ärzte leisten mit dem Gerät hervorragende Arbeit bei der Behandlung von Kindern. Es hat ausgezeichnete Möglichkeiten und man kann damit sehr gute Untersuchungen machen.“
Es hat einen Wert von rund 30 000 Euro. Wir freuen uns über das tolle Echo und fühlen uns in unserer Arbeit ermutigt. Hier einige Bilder aus dem Klinik-Alltag. weiterlesen…

Gelebte Partnerschaft – Eindrücke von einer Inforeise nach Weißrussland

In Nadeshda

Partnerschaft lebt von Begegnung und vom voneinander Wissen – diese Erfahrung machten drei Mitglieder unserer Initiative bei einer Reise von 10. bis 14. Mai 2017. Sie besuchten die von uns unterstützten Kinderkliniken in Gomel, das Gymnasium in Wetka und das Kindererholungszentrum Nadeshda. Sie kamen mit der Erkenntnis zurück: Unsere Hilfe kommt an und ist weiterhin wichtig. Jeder Euro, den wir dafür verwenden, ist sinnvoll angelegt. weiterlesen…

Schwerpunkte 2017: Kindererholung, Ultraschallgerät, Medikamente

Ein von uns 2005 geliefertes Ultraschallgerät

Bei der Mitgliederversammlung unserer Inititiative am 22. März wurden wichtige Beschlüsse für die Weiterarbeit gefasst. Dazu gehört der Finanzplan 2017. Dank der sehr erfreulichen Spendenentwicklung sieht er vor, sowohl die medizinische Hilfe für unsere Partner in Gomel in großzügiger Weise fortzuführen als auch das Kindererholungszentrum Nadeshda mit ansehnlichen Beträgen zu unterstützen. Einer Kinderpoliklinik soll ein hochwertiges Ultraschallgerät zur Verfügung gestellt werden. weiterlesen…

Weinachtswünsche – Weihnachtsdanke

Wir wünschen all unseren Spenderinnen und Spendern genauso wie den Mitgliedern unserer Initiative und auch unseren Partnern in Weißrussland ein frohes, gesegnetes Fest des Friedens und der Liebe. 2016 war ein ereignisreiches Jahr.
Am 26. April wurden wir durch den 30. Jahrestag an die schlimmen und bleibenden Folgen der Katastrophe erinnert. Es hat uns aber auch gezeigt, dass Spender wie Mitarbeiter nach wie vor intensiv und treu unserem Anliegen verbunden sind. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön.

Auch unsere Partner grüßen zu Weihnachten und sagen Danke! weiterlesen…

Intensive Beratungen beim Klausurtag

Am Samstag, 3. Dezember trafen sich 15 Mitglieder unserer Initiative in Stuttgart, um über die Erfahrungen in den zurückliegenden Monaten und über die Zukunft unserer Initiative zu beraten. In ruhiger und konzentrierter Atmosphäre gab es einen offenen und kritischen, insgesamt aber sehr konstruktiven Austausch…. weiterlesen…