Weihnachtsfeiern und Dank der Elterninitiative in Gomel

Aus Gomel erreichten uns dieser Tage Bilder und ein Dankesbrief der Elterninitiative:

Unsere lieben Freunde aus Stuttgart!
Was kann für die Eltern wichtiger sein als ihre Kinder? Als Gesundheit ihrer Kinder? Als ihre Emotionen und ihr Glück? Alles zu tun, was für das Glück des Kindes notwendig ist, ist am wichtigsten, vor allem wenn deinem Kind eine schwere Krankheit zuteilgeworden ist. Solche Kinder müssen viel aushalten, während sie die kompliziertesten Therapien, verbunden mit Schmerz und Leid, durchmachen. Unsere Ärzte tun ihr Bestes, was sie können, um die Kinder auszuheilen, damit sie wieder ein vollwertiges Leben führen und ihre Krankheit vergessen können.
Wir bemühen uns auch, die Leiden der Kinder zu mildern und ihnen, wenn auch selten, Feststimmung und solch bitter nötige positive Emotionen zu schenken. Eines von solchen Festen ist das Weihnachtsfest und Neujahr!
Im ausklingenden Jahr 2019 ist es uns gelungen, den Kindern Freude zu bereiten, die im Krankenhaus behandelt werden, und die schon aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Wie im vorigen Jahr haben 54 Kinder am 18. Dezember eine Festaufführung im Puppentheater besucht. Die Feier des vorigen Jahres zeigte, dass solche Veranstaltungen für die Kinder interessant und lustig sind. Daher wurde die Feier auch in diesem Jahr nach dem gleichen Szenarium durchgeführt – zuerst haben sich die Kinder zusammen mit den Märchengestalten am Tannenbaum amüsiert, mit ihnen gespielt und Lieder aus den Trickfilmen gesungen, und anschließend haben sie sich eine lustige Theatervorführung mit dem Titel „Planet der Wunder“ angesehen. Und als Schlussakt bekamen dann die Familien zur Ergänzung ihres Glückes jeweils 10 kg verschiedenes Obst und Geschenke mit Süßigkeiten.
Im Krankenhaus werden derzeit mehr als 40 Kinder behandelt. Alleine in den Herbstmonaten wurden 18 neue kleine Kinder mit Leukämie zur Behandlung eingeliefert.
Am 23. Dezember haben wir für diese Kinder mit Hilfe unserer Freunde eine Neujahrsmatinee organisiert. Die Kinder haben sich eine musikalische Vorführung angesehen – das Märchen über das Böse und das Gute, das das Böse besiegte; sie haben mit dem Schneewittchen um den Tannenbaum getanzt, der auf Zauberbefehl des Weihnachtsmannes seine feierlichen Lichter zündete. Die Kinder enträtselten die Rätsel, nahmen am Quiz „Besserwisser und Besserwisserinnen“ teil. Die Sieger erhielten aufmunternde Preise (Süßigkeiten und Spielzeug). Es gab viel Freude, Fröhlichkeit und Lieder.
Der Weihnachtsmann schenkte allen Kindern Geschenke mit Süßigkeiten, Obst und Spielsachen, alle waren sehr froh und strahlten vor Glück beim Besehen der Geschenke. Denn so eine Feier erlebten viele noch ganz kleine Kinder zum ersten Mal im Leben. Die Eltern waren ganz glücklich, ihre Kinder zu beobachten, die sich riesig freuten, lächelten und in die Hände klatschten. Sie dankten ganz herzlich allen Menschen, die bei der Organisation dieser feierlichen Veranstaltung mitgeholfen hatten. Die Eltern dankten auch Euch, liebe Freunde, dafür, dass Ihr mit Euren Mitteln geholfen hattet, Geschenke zu kaufen. Sie wünschten allen – Euch und den Kindern, einander, gute Gesundheit und Glück im neuen Jahr 2020.

Liebe Freunde! Im Namen aller Familien unserer Organisation bedanken wir uns bei Euch für die Hilfe, ohne welche unsere Kinder solche hellen und fröhlichen festlichen Veranstaltungen wie Weihnachtsfest und Neujahr mit schönen Geschenken nicht erleben könnten. Ohne Eure Unterstützung wären solche Feiern kaum möglich. ….
Wir wünschen Euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und für das Jahr 2020 gute Gesundheit, viel Kraft, und Freude auf dem Herzen.
Viele liebe Grüße Luba, Natasha, Larissa.“

Mischka – eine schöne Weihnachtsgeschichte

MIschka mit Chefärztin Irina Romaschewskaja und mit ihren Mitarbeiterinnen.

„Die Herkunft des Bären Mischka liegt im Dunkeln. Es kann vermutet werden, dass er in einer ausländischen Manufaktur das Licht der Welt erblickte. Er sollte als Werbefigur für ein Unternehmen tätig sein. Das war wohl auch für eine kurze Zeit der Fall. Offensichtlich hatte er schnell ausgedient, denn ein Firmenmitarbeiter nahm ihn makellos mit und schenkte ihn dem Kindergarten seiner Tochter. Der Bär  war dort zwar kurzfristig eine Sensation,  aber die Kinder gewöhnten schnell an ihn und als der Kindergarten schon bald  danach aus Altersschwäche geschlossen wurde, hatte er keine Aufgabe mehr. Durch Zufall kam  Mischka zu seiner eigentlichen Berufung. Er soll für die Kinder einer Krebsstation im weißrussischen Gomel konstanter Ansprechpartner für alle Nöte und Sorgen sein. Nach 38 Stunden Fahrzeit auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, mit dem auch ein Mitglied unseres Vereins reiste, kam er unversehrt auf der Hämatologiestation in Gomel an. Schon auf dem Weg war er ein Sympathieträger. Die weißrussische Zollbeamtin, die  mit strengem Blick und großem Eifer die Interessen ihres Staates an der territiorialen Grenze vertat, ließ es sich nicht nehmen, in einem scheinbar unbeobachteten Moment, Mischka zu streicheln. Auf dem Weg ins Krankenhaus freuten sich Kinder, die ihre kranken Geschwister besuchten. Auf der Krebsstation wurde der neue Mitarbeiter herzlich begrüßt.“
Wir wünschen Mischka alle Gute bei seiner Aufgabe, die zu den wichtigsten gehört, die es auf dieser Welt gibt: In kranken Kinder positive Emotionen auslösen.
Geschichte erzählt von Heinrich Korn.

 

 

 

„Ein Erlebnis unbeschreiblicher Art“ – Deutschkurs für Schüler aus Wetka

„Hallo, ich heiße Nadja. Ich habe ein schönes blaues T-Shirt mit einem Wald und den Wörtern ,viel Glück‘.“ „Ich heiße Liza. Mein T-Shirt ist bunt wie ein Regenbogen.“
Kinderzentrum Nadeshda in Weißrussland, am Nachmittag des 7. November. 26 Jugendliche aus Wetka veranstalten eine Modenschau. Nadja und Liza sind stolz auf ihre T-Shirts – die haben sie in den vergangenen Tagen in bunten Farben bemalt. Und sie sind noch auf etwas anderes sehr stolz: Darauf, dass sie wenige Sätze auf Deutsch sagen können. Die Vierzehnjährigen haben die Sprache seit zwei oder drei Jahren in vier Arbeitsgemeinschaften „Deutsch ohne Angst“ gelernt, jede Woche, mit 24 anderen – freiwillig am Gymnasium in Wetka. Und jetzt in Nadeshda. Dort verbrachten die Kinder und Jugendlichen von 9 bis 15 Jahren ihre Herbstferien. weiterlesen…

Ausrüstung für neue Großküche nach Nadeshda transportiert

Beim Ausbauen

Schon Im Oktober wurde ein Transport mit 30 Großküchengeräten und Zubehör ins Kindererholungszentrunm Nadeshda auf den Weg gebracht. Die hochwertigen Edelstahlgeräte wurden aus einer Stuttgarter Kantine ausgebaut, vom Rottweiler Küchenspezialisten rgk instand gesetzt und bis zum Transport gelagert.  Die Aktion wurde  ehrenamtlich durch die Stuttgarter Firmen Mega, heumann objekte, Shpend  und der Firma Rottweiler Großküchen (rgk) durchgeführt. Auch die Kosten für die Spedition aus Litauen haben Firmen übernommen.Das Projekt war eine logistische Herausforderung und wurde Niko Antonakakis, Küchenplaner im Jugendamt der Stadt Stuttgart,  gemeinsam mit unserem Vereinsvorsitzenden Heinrich Korn initiiert und koordiniert.
Mit dieser Aktion kann die in Nadeshda besonders in den Sommermonaten dringend benötige zweite Küche ausgerüstet werden. Zudem müssen einige Geräte der Hauptküche ersetzt werden.
Wir freuen uns, dass wir auch auf diese Weise das Kinderzentrum unterstützen können.
Herzlichen Dank den Beteiligten Firmen und Mitarbeitern!
Weitere Bilder im Folgenden weiterlesen…

Viel Neues über unsere Aktivitäten

Kinder beim Nadeshda-JubiläumLiebe Leserinnen und Leser,
viel Neues gibt es über die Aktivitäten unseres Vereins. „Gemeinsam mit Menschen“ könnte man darüber schreiben. Unsere Mitglieder haben sich im vergangenen halben Jahr viel Zeit genommen, um mit kleinen und großen Menschen zusammenzukommen. Auch Begegnungen gehören zu unserer Hilfe für tschenobylgeschädigte Menschen.
Dabei erhielten wir in der Zentralen Kinderpoliklinik in Gomel einen Brief der besonderen Art. Darin steht unter anderem – und das hat mich besonders berührt:
„„Im Namen der Kinder und Ärzte von Gomel möchten wir Ihrer gemeinnützigen Organisation für Ihre selbstlose Arbeit unseren tiefempfundenen Dank und Anerkennung aussprechen. Die Katastrophe brachte große Probleme mit sich, die wir ohne Ihre Unterstützung nicht bewältigen könnten. … Sie kamen uns als Erste zu Hilfe und setzen jetzt diese Hilfe fort, um die Auswirkungen des Reaktorunfalles von Tschernobyl zu mildern. Von ganzem Herzen danken wir Ihnen dafür!
Mit vorzüglicher Hochachtung und großer Dankbarkeit,
Tatjana Solodkaja, Chefärztin“
Lesen Sie in Ruhe, was Sie interessiert. Klicken Sie auf die Links unten.
Klaus Wagner

Erlebnis unbeschreiblicher Art-Spenderinfo November 2019
Editorial von Klaus Wagner im Spenderinfo November 2019
Jörg Hutzel – ein Sponsor mit Herz
Stuttgarter-Synphonieorchester-Übergabe von 15.000 Euro
Brücke über Grenzen- Spenderinfo November 2019
Ereignisreiche Tage-Spenderinfo November 2019

Dankesbrief aus Gomel

Im Sommer war eine Gruppe von Kindern der Elterninitiative an der Kinderhämatologie zur Erholung im Kindererholungszentrum Nadeshda. Heute erreicht uns nun ein Dankesbrief einer Mutter:

„Guten Tag, unsere liebe deutsche Freunde! Ihnen schreibt eine Mutter von einem der Kinder, das im Sanatorium „Nadezhda“ auf der Erholung war. Mein Name ist S.P. Im Sommer bekam ich die Gelegenheit, dieses wunderbare Sanatorium gemeinsam mit der Gruppe der Kinder „Kinderhämatologie“ und meinem Sohn Maxim unter denen zu besuchen. Dafür danke ich Ihnen persönlich und im Namen aller Eltern. Alle diese Kinder sind besonders, jedes hat seine eigene Diagnose und seine gesundheitlichen Probleme. Solche Kinder können zur Erholung nur in den speziellen medizinischen Gruppen fahren.
Jetzt möchte ich ein wenig über die Bedingungen des Wohnens und der Zeitvertreibung der Kinder erzählen.
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Drei Wochen das Schwere vergessen – Erholungstage in Nadeshda

Kinder gratulieren Nadeshda zum Geburtstag

Das war schon ein besonderes Erlebnis, als Anfang August 13 Kinder aus dem Gebiet Gomel auf unsere Einladung hin ins Kindererholungszentrum fahren konnten. Begeleitet wurden sie von zwei Mitarbeiterinnen der Elterninitiative, einer Selbsthilfegruppe, die sich um erkrankte Kinder der Kinderhämatologie an der Radiologischen Klinik Gomel kümmern. Wir pflegen seit vielen Jahren gute Kontakte zur Gruppe.Es wurden 24 wunderbare Tage, in der sie ihre Krankheit vergessen und die herrrliche Natur unweit des Wiljeka-Sees erleben konnten.
In diesen Tagen erreicht uns ein Brief aus Gomel, in dem diese Freude zum Ausdruck kommt:
„Liebe Freunde aus Stuttgart,Wir sind Euch von ganzem Herzen dankbar für alles, was Ihr für unsere Kinder getan habt. Eure Hilfe ist für uns unschätzbar!
Die Kinder sind sehr froh, dass sie glückliche Tage im Sanatorium verbracht haben.  Saubere Luft, leckeres Essen, Wald, See und viel Liebe und Zuneigung von Erwachsenen. Jeden Tag waren die Kinder beschäftigt und abends gab es eine Disco.  Alle Eltern danken euch ständig vielmals für das, was ihr getan hat. Für alle Eltern ist es ein großes Glück, wenn das Kind glücklich  und gesund ist. Und wir wünschen euch Gesundheit und alles Gute.“
Eine Gruppe, die zum 25. Geburtstag das Zentrum besuchte, hat im Anschluss die Verantwortlichen der Elterninitiative in ihren Räumen in Gomel besucht. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und als Zeichen, dass wir die Arbeit der Gruppe sehr schätzen, 2000 Euro übergeben. Damit unterstützen wir eine gute und wichtige Arbeit.
Wir sind dankbar, dass wir dies auch dieses Jahr konnten. Möglich wurde das durch Ihre Spende:
Weitere Bilder in der Bildergalerie weiterlesen…

Besuch im Gymnasium Wetka

Unsere Gruppe mit Schulleiter Vitali Sheltonogin und Deutschlehrerin Ewgenij

Nach den Feiern in Nadeshda fährt unsere Gruppe nach Gomel und besucht von dort aus auch das Gymnasium in Wetka. Seit Jahren pflegen wir mit ihm schon gute Kontakte. Schulleiter Vitali Sheltonogin empfängt uns vor der Schule und führt uns ins Foyer, wo reges Treiben herrscht. „Heute machen wir einen Umwelttag! Die Klassen beschäftigen sich damit, wie wir achtsam und nachhaltig mit der Natur und den begrenzten Ressourcen umgehen können.

 

 

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25 Jahre Nadeshda – Wir waren dabei!

Dr.Astrid Sahm, Vors. der „Freunde Nadeshdas“ und Direktor W. Makuschinskij

Am 23.und 24.September wurde im Kindererholungszentrum Nadeshda der 25. Geburtstag gefeiert. Über 100.000 Kinder und Erwachsene haben dort schon sich erholt und neue Hoffnung geschöpft. Rund 50 Gäste aus Deutschland, Japan und Belarus haben mit den weißrussischen Gastgebern und Mitarbeitenden mitgefeiert, daruntger eine 8-köpfige Delegation der „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg.“ Einer der Höhepunkte war eine gottesdienstliche Feier und die Einweihung des Kletterparks „Himmelsleiter“. Auch wurden die Tage genutzt, um zurückzuschauen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Neben dem Baum: Kath.Priester Alexander, Christoph Rau, russ.-orthodoxer Priester Alexander

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25 Jahre Nadeshda: Aktion Himmelsleiter

Am 23.und 24. September 2019 wird „25 Jahre Nadeshda“ gefeiert. Eine große Zahl von Gästen wird dabei sein, darunter Delegationen aus Japan, England, Italien und Deutschland. Auch von unserer Initiative werden 8 Mitgliedern mitfeiern. Es gibt einiges zu feiern. Denn als das Zentrum 1994 seine Arbeit aufnahm, konnte man nicht ahnen, dass sich die Arbeit so erfolgreich entwickeln und einmal Vorbildfunktion für andere Kindererholungszentren in Belarus haben wird. Inzwischen erholen sich jedes Jahr rund 6000 Kinder und Jugendliche. Experten bescheinigten wiederholt Nadeshda eine hevorragende Qualität in Sachen Pädagogik, Medizin und Ernährung.
Ein besonderes Ereignis wird beim Jubiläum die Einweihung eines Klettergartens sein. Er heißt vielversprechend „Himmelsleiter“.. Der Klettergarten wird das pädagogische Spektrum in Richtung Erlebnispädagogik erweitern und ein weiteres attraktives Angebot sein. Teil des Klettergartens ist auch ein  „Inklusionsparcours“, der für Menschen mit Behinderung geeignet ist.
Das Konzept wurde von einem führenden deutschen Klettergarten-Planer entwickelt und wird derzeit von einer weißrussischen Fachfirma verwirklicht.
Unsere Initiative beteiligt sich an den voraussichtlichen 153 000 Euro Gesamtkosten mit einer Spende von 5000 Euro.
Weitere Informationen können Sie einem Faltblatt „Himmelsleiter“ entnehmen.
Wir bitten um Spenden für dieses schöne und wichtige Projekt.
Überweisungen mit dem Stichwort „Himmelsleiter“ bitte auf unser Spendenkonto bei der Evangelischen Bank
IBAN: DE 61 5206 0410 0000 415910
BIC GENODEF1EK1

Vielen Dank!