Dankesbrief aus Gomel

Im Sommer war eine Gruppe von Kindern der Elterninitiative an der Kinderhämatologie zur Erholung im Kindererholungszentrum Nadeshda. Heute erreicht uns nun ein Dankesbrief einer Mutter:

„Guten Tag, unsere liebe deutsche Freunde! Ihnen schreibt eine Mutter von einem der Kinder, das im Sanatorium „Nadezhda“ auf der Erholung war. Mein Name ist S.P. Im Sommer bekam ich die Gelegenheit, dieses wunderbare Sanatorium gemeinsam mit der Gruppe der Kinder „Kinderhämatologie“ und meinem Sohn Maxim unter denen zu besuchen. Dafür danke ich Ihnen persönlich und im Namen aller Eltern. Alle diese Kinder sind besonders, jedes hat seine eigene Diagnose und seine gesundheitlichen Probleme. Solche Kinder können zur Erholung nur in den speziellen medizinischen Gruppen fahren.
Jetzt möchte ich ein wenig über die Bedingungen des Wohnens und der Zeitvertreibung der Kinder erzählen.
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Drei Wochen das Schwere vergessen – Erholungstage in Nadeshda

Kinder gratulieren Nadeshda zum Geburtstag

Das war schon ein besonderes Erlebnis, als Anfang August 13 Kinder aus dem Gebiet Gomel auf unsere Einladung hin ins Kindererholungszentrum fahren konnten. Begeleitet wurden sie von zwei Mitarbeiterinnen der Elterninitiative, einer Selbsthilfegruppe, die sich um erkrankte Kinder der Kinderhämatologie an der Radiologischen Klinik Gomel kümmern. Wir pflegen seit vielen Jahren gute Kontakte zur Gruppe.Es wurden 24 wunderbare Tage, in der sie ihre Krankheit vergessen und die herrrliche Natur unweit des Wiljeka-Sees erleben konnten.
In diesen Tagen erreicht uns ein Brief aus Gomel, in dem diese Freude zum Ausdruck kommt:
„Liebe Freunde aus Stuttgart,Wir sind Euch von ganzem Herzen dankbar für alles, was Ihr für unsere Kinder getan habt. Eure Hilfe ist für uns unschätzbar!
Die Kinder sind sehr froh, dass sie glückliche Tage im Sanatorium verbracht haben.  Saubere Luft, leckeres Essen, Wald, See und viel Liebe und Zuneigung von Erwachsenen. Jeden Tag waren die Kinder beschäftigt und abends gab es eine Disco.  Alle Eltern danken euch ständig vielmals für das, was ihr getan hat. Für alle Eltern ist es ein großes Glück, wenn das Kind glücklich  und gesund ist. Und wir wünschen euch Gesundheit und alles Gute.“
Eine Gruppe, die zum 25. Geburtstag das Zentrum besuchte, hat im Anschluss die Verantwortlichen der Elterninitiative in ihren Räumen in Gomel besucht. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und als Zeichen, dass wir die Arbeit der Gruppe sehr schätzen, 2000 Euro übergeben. Damit unterstützen wir eine gute und wichtige Arbeit.
Wir sind dankbar, dass wir dies auch dieses Jahr konnten. Möglich wurde das durch Ihre Spende:
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Besuch im Gymnasium Wetka

Unsere Gruppe mit Schulleiter Vitali Sheltonogin und Deutschlehrerin Ewgenij

Nach den Feiern in Nadeshda fährt unsere Gruppe nach Gomel und besucht von dort aus auch das Gymnasium in Wetka. Seit Jahren pflegen wir mit ihm schon gute Kontakte. Schulleiter Vitali Sheltonogin empfängt uns vor der Schule und führt uns ins Foyer, wo reges Treiben herrscht. „Heute machen wir einen Umwelttag! Die Klassen beschäftigen sich damit, wie wir achtsam und nachhaltig mit der Natur und den begrenzten Ressourcen umgehen können.

 

 

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25 Jahre Nadeshda – Wir waren dabei!

Dr.Astrid Sahm, Vors. der „Freunde Nadeshdas“ und Direktor W. Makuschinskij

Am 23.und 24.September wurde im Kindererholungszentrum Nadeshda der 25. Geburtstag gefeiert. Über 100.000 Kinder und Erwachsene haben dort schon sich erholt und neue Hoffnung geschöpft. Rund 50 Gäste aus Deutschland, Japan und Belarus haben mit den weißrussischen Gastgebern und Mitarbeitenden mitgefeiert, daruntger eine 8-köpfige Delegation der „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg.“ Einer der Höhepunkte war eine gottesdienstliche Feier und die Einweihung des Kletterparks „Himmelsleiter“. Auch wurden die Tage genutzt, um zurückzuschauen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Neben dem Baum: Kath.Priester Alexander, Christoph Rau, russ.-orthodoxer Priester Alexander

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25 Jahre Nadeshda: Aktion Himmelsleiter

Am 23.und 24. September 2019 wird „25 Jahre Nadeshda“ gefeiert. Eine große Zahl von Gästen wird dabei sein, darunter Delegationen aus Japan, England, Italien und Deutschland. Auch von unserer Initiative werden 8 Mitgliedern mitfeiern. Es gibt einiges zu feiern. Denn als das Zentrum 1994 seine Arbeit aufnahm, konnte man nicht ahnen, dass sich die Arbeit so erfolgreich entwickeln und einmal Vorbildfunktion für andere Kindererholungszentren in Belarus haben wird. Inzwischen erholen sich jedes Jahr rund 6000 Kinder und Jugendliche. Experten bescheinigten wiederholt Nadeshda eine hevorragende Qualität in Sachen Pädagogik, Medizin und Ernährung.
Ein besonderes Ereignis wird beim Jubiläum die Einweihung eines Klettergartens sein. Er heißt vielversprechend „Himmelsleiter“.. Der Klettergarten wird das pädagogische Spektrum in Richtung Erlebnispädagogik erweitern und ein weiteres attraktives Angebot sein. Teil des Klettergartens ist auch ein  „Inklusionsparcours“, der für Menschen mit Behinderung geeignet ist.
Das Konzept wurde von einem führenden deutschen Klettergarten-Planer entwickelt und wird derzeit von einer weißrussischen Fachfirma verwirklicht.
Unsere Initiative beteiligt sich an den voraussichtlichen 153 000 Euro Gesamtkosten mit einer Spende von 5000 Euro.
Weitere Informationen können Sie einem Faltblatt „Himmelsleiter“ entnehmen.
Wir bitten um Spenden für dieses schöne und wichtige Projekt.
Überweisungen mit dem Stichwort „Himmelsleiter“ bitte auf unser Spendenkonto bei der Evangelischen Bank
IBAN: DE 61 5206 0410 0000 415910
BIC GENODEF1EK1

Vielen Dank!

33. Jahrestag: Erfreuliche Resonanz in der Presse

Der Jahrestag von Tschernobyl und die „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ – das war zwei der größten Zeitungsgruppen in Baden-Württemberg je einen großen Bericht wert.
Die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten samt ihren Partnerzeitungen veröffentlichten in ihrer Wochenendbeilage vom 27./28. April eine Geschichte von Klaus Zintz – er hat Tschernobyl und die Auswirkungen der Katastrophe von den Anfängen an verfolgt und auch schon mehrere unserer Veranstaltungen mit seinem Fachwissen bereichert. Link hier anklicken.
Die Südwestpresse hat am 26. April 2019 auf der Stuttgart-Seite, auch in vielen ihrer Partnerzeitungen, zum 33. Jahrestag von Tschernobyl etwas stärker den Fokus auf unsere Hilfsaktion und unsere Aktivitäten heute gelegt. Link hier anklicken.
Wir sind beiden Blättern sehr dankbar für ihre Berichterstattung und die Erlaubnis zur Veröffentlichung.
Auch so wird dem Vergessen gewehrt – auch das ist eines unserer Ziele.

 

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26. April – ein besonderer Tag

Es geschah an einem Samstag, frühmorgens um 1.24 Uhr: In der Ukraine explodierte am 26. April 1986 Block IV des Atomkraftwerks von Tschernobyl. Die Katastrophe nahm ihren Lauf – bis heute. Seither sind 33 Jahre vergangen. Viele haben die Katastrophe längst vergessen, auch die Medien. Das gilt nicht für uns. Seit 30 Jahren helfen wir den Opfern von Tschernobyl.

Begonnen hat es 1989 mit einer Politischen Pilgerfahrt nach Weißrussland im Zeichen der Versöhnung. Dabei war auch Christoph Rau, damals Landesmännerpfarrer beim Evang. Männerwerk Württemberg. Dabei wurde er und weitere Teilnehmer aus Württemberg auf die Folgen von Tschernobyl aufmerksam gemacht. An einer zweiten Fahrt 1991 nahmen auch Alfred Merkle aus Reutlingen und Erna Rostan aus Ludwigsburg teil – beide gehören heute noch zu den engagierten Mitgliedern unserer Hilfsaktion.

Vor wenigen Tagen haben wir zum Tschernobyl-Jahrestag zwei Pressekonferenzen in Stuttgart veranstaltet. Dabei wies Heinrich Korn, unserer Vorsitzender, auf die Aktivitäten unserer Hilfsaktion hin. Dank zahlreicher Spender können wir immer noch schwerpunktmäßig drei medizinische Stationen und das Kinderzentrum Nadeshda unterstützen.  Zum Kreis der Empfänger unserer Hilfe gehören auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Wetka und eine Selbsthilfegruppe von Eltern krebskranker Kinder in Gomel. Eine erstaunliche Bilanz nach so langer Zeit.
Uns gibt es immer noch – weil es uns geben muss und geben kann. Wir vertrauen weiter auf die Treue von Hunderten von Spendern:
Wir freunden uns über Ihre Spende. Überweisungen bitte auf unser  Konto bei der Evangelischen Bank
IBAN: DE 61 5206 0410 0000 415910  BIC GENODEF1EK1
Bitte Namen und Adresse angeben, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können

 

Unsere Aktivitäten 2019

25 Jahre Kindererholungszentrum Nadeshda

Bei der Mitgliederversammlung am 3. April gab es nicht nur einen Rückblick über die Aktivitäten der „Freunde“ im letzten Jahr. Beraten und beschlossen wurde vor allem der Finanzplan 2019. Mit 85 000 Euro können 2019 die Kinder von Tschernobyl unterstützen und Projekte fördern. Neben der Lieferung von Medikamenten und der Finanzierung von Erholungsmaßnahmen stehen auch persönliche Begnungen mit den Partnern an. Höhepunkt wird das 25-jährige Jubiläum von Nadeshda sein.. weiterlesen…