Kinderhämatologie: Diesmal nur Weihnachtsgeschenke

Wegen Covid 19 war an Weihnachten auch in Gomel vieles anders. Das erfahren wir aus einem Brief der Elterninitiative an der Kinderhämatologie, der uns am 11.Januar erreichte:
Liebe Mitglieder der „Freunde der Kinder von Tschernobyl“,
im ausklingenden Jahr 2020 haben wir alle Vieles erleben müssen, das vielen von uns ganz unbekannt war – keine Möglichkeit dazu zu haben, unsere Freunde und Bekannten nicht sehen dürfen, unsere gewohnte Orte nicht besuchen können, viele von uns konnten nicht einmal zu ihrer Arbeit. Doch ist es uns gelungen, den Kindern Freude zu bereiten, die im Krankenhaus behandelt werden, und die schon aus dem Krankenhaus entlassen wurden.
Dieses Jahr ist es aus den bekannten Gründen unmöglich geworden, eine Festaufführung für die Kinder zu organisieren. Auch kleinere Besuche in der Abteilung sind nicht gestattet, geschweige von unserer gewöhnlichen Neujahrsmatinee. weiterlesen…

Weihnachts-und Neujahrsgrüße unserer Partner in Belarus

In den Tagen vor Weihnachten und vor Sylvester haben uns unsere Partner von der Kinderhämatologie und Elterninitiative in Gomel und Nadeshda liebe Grüße geschickt und sich für unsere Unterstützung herzlich bedankt. Auch wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Treue und Ihre Spenden. Wir wünschen Ihnen ein gutes, gesegnetes Jahr 2021, in dem wir hoffentlich bald wieder zurückkehren dürfen in ein normaleres Leben, als das 2020 leider möglich war.
HIer können Sie an den Grüßen aus Belarus teilhaben:

Der Brief aus Nadeshda lautet:
„Sehr geehrte Partner! Liebe Freunde! Ein anstrengendes und intensives Jahr liegt hinter uns. Corona hat vieles auf den Kopf gestellt, hat uns aber auch gezeigt, dass die Krise uns noch stärker macht. Vor einem Jahr ahnte noch niemand, -vor welche Herausforderungen 2020 uns stellen würde. Absolutes Neuland für uns alle. Dass wir erfolgreich durch extrem schwierige Zeiten kommen, verdanken wir in erster Linie unseren engagierten Mitarbeitern, zuverlässigen Teilhahern, treuen Partnern und Freunden. weiterlesen…

„Haus Stuttgart“ und „Haus Klaus“ in Nadeshda eingeweiht

Kurz vor Weihnachten wurden drei weitere hübsche Ferienhäuser im Bereich „Wilja“ des Zentrums Nadeshda eingeweiht. Zwei dieser Holzhäuser wurden von uns gestiftet, eines von unserem Verein, das andere von Klaus und Sabine W.
Die Inschrift des Hauses „Stuttgart“ lautet:
„Gestiftet 2020 vom Verein „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ (Deutschland). Wir sind mit der Evangelischen Kirche verbunden und engagieren uns seit 1990 für Kinder, die in radioaktiv belasteten Territorien leben müssen. Unsere Schwerpunkte sind die Hilfe in Kinderkliniken von Gomel mit Medikamenten und medizinischen Geräten und die Unterstützung von Kindergärten und eine Schule in Wetka. Den Aufbau des Kinderzentrums Nadeshda haben wir seit 1994 gefördert. Wir sind über die „Freunde Nadeshdas in Deutschland“ Teilhaber am Zentrum und ermöglichen seit Jahren vielen Kindern aus der Region Gomel und Wetka mehrwöchige Kuraufenthalte. Möglich wird unsere Hilfe durch Spenden von rund 2000 Personen, denen die schlimmen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe nicht gleichgültig sind und die dazu beitragen wollen, dass zwischen dem deutschen und dem belarussischen Volk nach dem schrecklichen, verbrecherischen 2. Weltkrieg Friede und Freundschaft Wirklichkeit werden.Wir wünschen allen, die hier sich erholen, eine gute, gesunde Zukunft. Gott segne Nadeshda, die Mitarbeitenden und die, die zur Erholung kommen.“ weiterlesen…

Zur Lage von Nadeshda

Am 16. November fand die „Perspektivkommission“ und die Mitgliederversammlung der „Freunde Nadeshdas“ per  Videokonferenz statt. Heinrich Korn, unser 1. Voritzender, berichtet:
„In einer langen Konferenz. haben wir uns mit der Leitung des Kindererholungsheims Nadeshda über die aktuelle Situation ausgetauscht. Als Mitträger der Einrichtung ist es uns wichtig, auch während der pandemiebedingten Reiseeinschränkungen in engem Kontakt zu bleiben. Die Planungen des Erholungsheims für dieses Jahr konnten wegen Corona nicht realisiert werden. weiterlesen…

Neues Spenderinfo: Dank der Eltern in Gomel

Im Klettergarten von Nadeshda: Da geht es um Spaß, Gleichgewicht, Koordination, Mut und Gemeinsamkeit. Und am Trai-ningsgerät baut der Junge unter Anleitung Muskeln und Kraft auf. Fotos: Elterninitiative

Im neuen Spenderinfo, das Anfang November verschickt wurde, schreibt Klaus Wagner, unser Öffentlichkeitsreferent, über Erholungsfreizeiten in Nadeshda:
„Es war lange vereinbart, wegen Corona im Frühjahr ungewiss, hat dann aber doch noch geklappt: Im August verbrachten 20 Kinder und Jugendliche mit zwei Begleitpersonen drei herrliche Wochen in Nadeshda. weiterlesen…

Medizinische Geräte in der Kinderpoliklinik eingetroffen

Auch dieses Jahr konnten wir wieder die zentrale Kinder-Poliklinik in Gomel unterstützen. Wir lieferten mehrere Geräte zur Augenuntersuchung und einen Hochfrequenzsensor für Ultraschalluntersuchungen. Die Lieferungen hatten einen Wert von 10.324 Euro. Die Ärzte und Ärztinnen sind voller Dankbarkeit. Dr. Tatjana Solodkaja, die Chefärztin, und Dr. Pintschuk, ihr Vorgänger, schreiben: “ Wir freuen uns sehr über eine erfolgreiche Vollendung der Aktion. Jetzt können die Kinder und Jugendlichen der Stadt Gomel mit Euren Geräten besser und genauer diagnostiziert und behandelt werden. Ohne Eure Unterstützung wäre das kaum möglich, gerade in diesen Zeiten.“
Wir sind sehr froh, diese Unterstützung auch in Zeiten der Pandemie und der politischen Konflikte in Belarus ermöglicht zu haben. Wir haben der Klinik das Geld zur Verfügung gestellt, so dass die Geräte von Firmen in Belarus geliefert werden konnten. Hier Bilder vom Einsatz: weiterlesen…

Zum 26.Geburtstag von Nadeshda einen herzlichen Glückwunsch

Am 24. September 1994, heute vor 26 Jahren, wurde das Kindererholungszentrum „Nadeshda“ am Wiljeka-See eingeweiht. Vom Zentrum erreichen uns Grüße, schöne Bilder und Videos vom pulsierenden Leben dort. Auch wir gratulieren von Herzen und wünschen dem Zentrum weiterhin eine erfolgreiche Arbeit zum Wohl der Kinder. Wir freuen uns über alle Kreativität und den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der angesichts von Corona und der politisch unruhigen Zeit sehr anstrengend ist. Lesen Sie die Grüße und sehen Sie die Videos auf Facebook

Vor 30 Jahren: „Stuttgart hilft Retschiza“ – Beginn unserer Hilfsaktion

Im Herbst 1990 startete die Stuttgarter Zeitung die Hilfsaktion „Stuttfgart hilft Retschiza“. Als diese Aktion nach 16 Monaten zu Ende geht, findet sie eine Fortsetzung in den „Freunden der Kinder von Tschernobyl“.
In einem Artikel zum 75. Gebrtstag der Stuttgarter Zeitung erinnert Klaus Wagner an den Beginn der Aktion und die 130 Personen, die als Freiwillige mit dabei waren. Lesen Sie hier den Artikel vom 17. September 2020  in der StZ.

Kinder wieder glücklich und gesund zurück in Gomel

Zum dritten Mal ermöglichten wir es Kindern der Elternitiative Gomel, drei Wochen im Zentrum Nadeshda sich zu erholen. Am 3. August trafen 20 Kinder aus Gomel, Dobrusch und Swetlogorsk im Zentrum ein.  Sie hatten alle schon onkologische Krankheiten durchgemacht. 12 Kinder sind zum ersten Mal in Nadeshda, für drei Kinder war es die erste Kur überhaupt. weiterlesen…

Solidaritätsadresse an die Mitarbeitenden von Nadeshda

Schon kurz nach der Veröffentlichung des Friedensaufrufes zahlreicher Mitarbeitenden hat der Vorstand unseres Vereins einen Brief verfasst, in dem die Verbundenheit mit den Unterzeichnern ausgedrückt ist.
Der Brief hat folgenden Wortlaut:

An die Geschäftsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindererholungszentrum Nadeshda
Sehr geehrter Herr Direktor Makuschinski, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
seit vielen Jahren unterstützen die Freunde der Kinder von Tschernobyl im evangelischen Männernetzwerk die Arbeit des Kindererholungszentrums Nadeshda mit Sach- und Geldmitteln, die Bürgerinnen und Bürger aus der Region Stuttgart gespendet haben. Sie, sehr geehrte Damen und Herren, haben mit Ihrer Arbeit diese Spenden zum Wohl der Kinder umgesetzt.
Sie haben Nadeshda in den letzten Jahrzehnten ständig weiterentwickelt, modernisiert und erfolgreich zu einer Vorzeigeeinrichtung in Belarus gemacht.
Wir verfolgen momentan die Vorgänge in Ihrem Land mit großer Aufmerksamkeit und Sorge und wollen Ihnen allen unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen.
Jetzt haben Sie sich zu Wort gemeldet und gezeigt, dass Sie am bürgerschaftlichen Dialog aktiv teilnehmen und Stellung beziehen. Das verdient Anerkennung und Respekt.
Wir wünschen und hoffen sehr, dass Sie und alle Bürgerinnen und Bürger in Belarus einen Weg finden die Zukunft des Landes gewaltfrei und einvernehmlich zu gestalten.
Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen und auf ein Wiedersehen.
Wir sind in unseren Gedanken und Gebeten mit Ihnen verbunden.
Freunde der Kinder von Tschernobyl
Für den Vorstand
Heinrich Korn