In Memoriam Heinz Kunz

Heinz Kunz (rechts) auf dem Stuttgarter Hbf vor der Abfahrt zur Begegnungsreise an Pfingsten 1991

Am Dienstag, 11. Februar hat eine große Trauergemeinde auf dem Friedhof St.Peter in Bietigheim-Bissingen Abschied genommen von Heinz Kunz, darunter auch fünf Mitglieder unseres Vereins. Dabei wurde das langjährige, große Engagement des Verstorbenen in der örtlichen Kirchengemeinde und auch bei uns gewürdigt. Unser Vorsitzender, Heinrich Korn, hat an die Familie geschrieben:
„Heinz Kunz hat viele Jahre sehr sehr viel für die Kinder von Tschernobyl getan. Nicht nur, dass er die tragende Säule der Buchhaltung und Spendenverwaltung war, er hat auch wesentlich dazu beigetragen, dass in den Sitzungen des Arbeitskreises gute Entscheidungen getroffen wurden…. Ich habe seine klare und ruhige Art schätzen gelernt…“ weiterlesen…

Unsere Planungen für 2020

Beflügelt durch die positive Spendenenentwicklung konnten die Mitglieder des AK Weißrussland bei einer Sitzung am 29.1.2020 mit den Planungen beginnen: Die Mehreinnahmen sollen zeitnah den Kindern in der verstrahlten Region zugute kommen. Um die Kontakte zu vertiefen und eine gute Abstimmung zu gewährleisten, sind verschiedene Reisen nach Belarus geplant, u.a. eine Info-Reise in der Zeit nach Ostern. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie Näheres über die Planungen.
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Positive Überraschung: 2019 wurde mehr gespendet.

SS0 Spendenübergabe

Zur Vorstandssitzung am 14.1.2019 konnte Finanzreferent Alfred Merkle eine schöne Überraschung mitbringen: „2019 hat es erfreulicherweise wieder mehr Spenden gegeben!“ Wurden auf das Konto des Vereins 2018 rund 78 000 Euro überwiesen, so waren es 2019 rund 118 000 Euro, also rund 40 000 Euro mehr. Zu diesem wunderschönen Ergebnis haben nicht nur unsere zahlreichen, treuen Spenderinnen und Spender beigetragen, die uns regelmäßig mit 20, 50 oder 100 Euro unterstützen. Ausgewirkt haben sich auch mehrere „Großspenden“.
Wir sagen alle unseren Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Hilfe, die voll den Kindern von Tschnernobyl zugute kommt.
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Mischka – eine schöne Weihnachtsgeschichte

MIschka mit Chefärztin Irina Romaschewskaja und mit ihren Mitarbeiterinnen.

„Die Herkunft des Bären Mischka liegt im Dunkeln. Es kann vermutet werden, dass er in einer ausländischen Manufaktur das Licht der Welt erblickte. Er sollte als Werbefigur für ein Unternehmen tätig sein. Das war wohl auch für eine kurze Zeit der Fall. Offensichtlich hatte er schnell ausgedient, denn ein Firmenmitarbeiter nahm ihn makellos mit und schenkte ihn dem Kindergarten seiner Tochter. Der Bär  war dort zwar kurzfristig eine Sensation,  aber die Kinder gewöhnten schnell an ihn und als der Kindergarten schon bald  danach aus Altersschwäche geschlossen wurde, hatte er keine Aufgabe mehr. Durch Zufall kam  Mischka zu seiner eigentlichen Berufung. Er soll für die Kinder einer Krebsstation im weißrussischen Gomel konstanter Ansprechpartner für alle Nöte und Sorgen sein. Nach 38 Stunden Fahrzeit auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, mit dem auch ein Mitglied unseres Vereins reiste, kam er unversehrt auf der Hämatologiestation in Gomel an. Schon auf dem Weg war er ein Sympathieträger. Die weißrussische Zollbeamtin, die  mit strengem Blick und großem Eifer die Interessen ihres Staates an der territiorialen Grenze vertat, ließ es sich nicht nehmen, in einem scheinbar unbeobachteten Moment, Mischka zu streicheln. Auf dem Weg ins Krankenhaus freuten sich Kinder, die ihre kranken Geschwister besuchten. Auf der Krebsstation wurde der neue Mitarbeiter herzlich begrüßt.“
Wir wünschen Mischka alle Gute bei seiner Aufgabe, die zu den wichtigsten gehört, die es auf dieser Welt gibt: In kranken Kinder positive Emotionen auslösen.
Geschichte erzählt von Heinrich Korn.

 

 

 

Ausrüstung für neue Großküche nach Nadeshda transportiert

Beim Ausbauen

Schon Im Oktober wurde ein Transport mit 30 Großküchengeräten und Zubehör ins Kindererholungszentrunm Nadeshda auf den Weg gebracht. Die hochwertigen Edelstahlgeräte wurden aus einer Stuttgarter Kantine ausgebaut, vom Rottweiler Küchenspezialisten rgk instand gesetzt und bis zum Transport gelagert.  Die Aktion wurde  ehrenamtlich durch die Stuttgarter Firmen Mega, heumann objekte, Shpend  und der Firma Rottweiler Großküchen (rgk) durchgeführt. Auch die Kosten für die Spedition aus Litauen haben Firmen übernommen.Das Projekt war eine logistische Herausforderung und wurde Niko Antonakakis, Küchenplaner im Jugendamt der Stadt Stuttgart,  gemeinsam mit unserem Vereinsvorsitzenden Heinrich Korn initiiert und koordiniert.
Mit dieser Aktion kann die in Nadeshda besonders in den Sommermonaten dringend benötige zweite Küche ausgerüstet werden. Zudem müssen einige Geräte der Hauptküche ersetzt werden.
Wir freuen uns, dass wir auch auf diese Weise das Kinderzentrum unterstützen können.
Herzlichen Dank den Beteiligten Firmen und Mitarbeitern!
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Viel Neues über unsere Aktivitäten

Kinder beim Nadeshda-JubiläumLiebe Leserinnen und Leser,
viel Neues gibt es über die Aktivitäten unseres Vereins. „Gemeinsam mit Menschen“ könnte man darüber schreiben. Unsere Mitglieder haben sich im vergangenen halben Jahr viel Zeit genommen, um mit kleinen und großen Menschen zusammenzukommen. Auch Begegnungen gehören zu unserer Hilfe für tschenobylgeschädigte Menschen.
Dabei erhielten wir in der Zentralen Kinderpoliklinik in Gomel einen Brief der besonderen Art. Darin steht unter anderem – und das hat mich besonders berührt:
„„Im Namen der Kinder und Ärzte von Gomel möchten wir Ihrer gemeinnützigen Organisation für Ihre selbstlose Arbeit unseren tiefempfundenen Dank und Anerkennung aussprechen. Die Katastrophe brachte große Probleme mit sich, die wir ohne Ihre Unterstützung nicht bewältigen könnten. … Sie kamen uns als Erste zu Hilfe und setzen jetzt diese Hilfe fort, um die Auswirkungen des Reaktorunfalles von Tschernobyl zu mildern. Von ganzem Herzen danken wir Ihnen dafür!
Mit vorzüglicher Hochachtung und großer Dankbarkeit,
Tatjana Solodkaja, Chefärztin“
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Klaus Wagner

Erlebnis unbeschreiblicher Art-Spenderinfo November 2019
Editorial von Klaus Wagner im Spenderinfo November 2019
Jörg Hutzel – ein Sponsor mit Herz
Stuttgarter-Synphonieorchester-Übergabe von 15.000 Euro
Brücke über Grenzen- Spenderinfo November 2019
Ereignisreiche Tage-Spenderinfo November 2019

Dankesbrief aus Gomel

Im Sommer war eine Gruppe von Kindern der Elterninitiative an der Kinderhämatologie zur Erholung im Kindererholungszentrum Nadeshda. Heute erreicht uns nun ein Dankesbrief einer Mutter:

„Guten Tag, unsere liebe deutsche Freunde! Ihnen schreibt eine Mutter von einem der Kinder, das im Sanatorium „Nadezhda“ auf der Erholung war. Mein Name ist S.P. Im Sommer bekam ich die Gelegenheit, dieses wunderbare Sanatorium gemeinsam mit der Gruppe der Kinder „Kinderhämatologie“ und meinem Sohn Maxim unter denen zu besuchen. Dafür danke ich Ihnen persönlich und im Namen aller Eltern. Alle diese Kinder sind besonders, jedes hat seine eigene Diagnose und seine gesundheitlichen Probleme. Solche Kinder können zur Erholung nur in den speziellen medizinischen Gruppen fahren.
Jetzt möchte ich ein wenig über die Bedingungen des Wohnens und der Zeitvertreibung der Kinder erzählen.
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Drei Wochen das Schwere vergessen – Erholungstage in Nadeshda

Kinder gratulieren Nadeshda zum Geburtstag

Das war schon ein besonderes Erlebnis, als Anfang August 13 Kinder aus dem Gebiet Gomel auf unsere Einladung hin ins Kindererholungszentrum fahren konnten. Begeleitet wurden sie von zwei Mitarbeiterinnen der Elterninitiative, einer Selbsthilfegruppe, die sich um erkrankte Kinder der Kinderhämatologie an der Radiologischen Klinik Gomel kümmern. Wir pflegen seit vielen Jahren gute Kontakte zur Gruppe.Es wurden 24 wunderbare Tage, in der sie ihre Krankheit vergessen und die herrrliche Natur unweit des Wiljeka-Sees erleben konnten.
In diesen Tagen erreicht uns ein Brief aus Gomel, in dem diese Freude zum Ausdruck kommt:
„Liebe Freunde aus Stuttgart,Wir sind Euch von ganzem Herzen dankbar für alles, was Ihr für unsere Kinder getan habt. Eure Hilfe ist für uns unschätzbar!
Die Kinder sind sehr froh, dass sie glückliche Tage im Sanatorium verbracht haben.  Saubere Luft, leckeres Essen, Wald, See und viel Liebe und Zuneigung von Erwachsenen. Jeden Tag waren die Kinder beschäftigt und abends gab es eine Disco.  Alle Eltern danken euch ständig vielmals für das, was ihr getan hat. Für alle Eltern ist es ein großes Glück, wenn das Kind glücklich  und gesund ist. Und wir wünschen euch Gesundheit und alles Gute.“
Eine Gruppe, die zum 25. Geburtstag das Zentrum besuchte, hat im Anschluss die Verantwortlichen der Elterninitiative in ihren Räumen in Gomel besucht. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und als Zeichen, dass wir die Arbeit der Gruppe sehr schätzen, 2000 Euro übergeben. Damit unterstützen wir eine gute und wichtige Arbeit.
Wir sind dankbar, dass wir dies auch dieses Jahr konnten. Möglich wurde das durch Ihre Spende:
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Besuch im Gymnasium Wetka

Unsere Gruppe mit Schulleiter Vitali Sheltonogin und Deutschlehrerin Ewgenij

Nach den Feiern in Nadeshda fährt unsere Gruppe nach Gomel und besucht von dort aus auch das Gymnasium in Wetka. Seit Jahren pflegen wir mit ihm schon gute Kontakte. Schulleiter Vitali Sheltonogin empfängt uns vor der Schule und führt uns ins Foyer, wo reges Treiben herrscht. „Heute machen wir einen Umwelttag! Die Klassen beschäftigen sich damit, wie wir achtsam und nachhaltig mit der Natur und den begrenzten Ressourcen umgehen können.

 

 

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25 Jahre Nadeshda – Wir waren dabei!

Dr.Astrid Sahm, Vors. der „Freunde Nadeshdas“ und Direktor W. Makuschinskij

Am 23.und 24.September wurde im Kindererholungszentrum Nadeshda der 25. Geburtstag gefeiert. Über 100.000 Kinder und Erwachsene haben dort schon sich erholt und neue Hoffnung geschöpft. Rund 50 Gäste aus Deutschland, Japan und Belarus haben mit den weißrussischen Gastgebern und Mitarbeitenden mitgefeiert, daruntger eine 8-köpfige Delegation der „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg.“ Einer der Höhepunkte war eine gottesdienstliche Feier und die Einweihung des Kletterparks „Himmelsleiter“. Auch wurden die Tage genutzt, um zurückzuschauen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Neben dem Baum: Kath.Priester Alexander, Christoph Rau, russ.-orthodoxer Priester Alexander

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