26. April 2026- 40. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Heute am Jahrestag der Katastrophe erreicht uns ein Gruß aus dem Kinderzentrum Nadeshda:

Liebe Partnerinnen und Partner des Kinderzentrums „Nadeshda“,
Liebe Freunde,
heute, am 26. April jährt sich zum 40. Mal die verheerende Katastrophe von Tschernobyl – ein Tag, der uns weltweit erschüttert hat und dessen Folgen bis heute spürbar sind. Gerade in diesem besonderen Jahr möchten wir innehalten und Ihnen von Herzen danken.Denn aus diesem dunklen Moment heraus ist etwas Lichtvolles entstanden: unsere Partnerschaft, unser gemeinsames Engagement für die Kinder, unsere Freundschaft. Die schrecklichen Ereignisse von damals haben uns zusammengeführt und den Impuls gegeben, über Grenzen hinweg zu handeln – im Vertrauen darauf, dass wir gemeinsam mehr bewirken können.Bis heute arbeiten wir zusammen  für das Wohl der Kinder, die unter den Spätfolgen der Katastrophe leiden. Wir leisten unseren Beitrag, um die Auswirkungen zu mildern, Perspektiven zu schaffen und Zukunft zu ermöglichen. Diese Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie ist von unschätzbarem Wert. Was uns trägt, ist die tiefe Verbundenheit zueinander: gegenseitiger Respekt, Solidarität, Verständnis, Hilfe und Unterstützung – all das prägt unser gemeinsames Zuhause, unsere „Nadeshda”.  Und all das versuchen wir, allen Widrigkeiten zum Trotz, zu bewahren und weiterzuentwickeln. Dass uns das gelingt, ist ein stilles, aber umso stärkeres Zeichen der Menschlichkeit.In Dankbarkeit und Verbundenheit,
Ihr Team des Kinderzentrums „Nadeshda”.

40. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Am 26.April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum vierzigsten Mal. Viele können oder wollen sich daran nicht mehr erinnern. Aber die Folgen sind in den Regionen immer noch zu spüren.
An verschiedenen Orten wird der Katastrophe gedacht. Im Stadthaus in Ulm gibt es bis 25.Mail noch eine Foto-Ausstellung dazu.
Auch in Stuttgart gibt es in der Leica-Galerie eine Fotoausstellung mit Fotos des Stuttgarter Fotgrafen Achim Zweygarth (Calwer Straße 41) Die Eröffnung ist am Donnerstag, 23. April um 18.30 Uhr. Anmeldung nötig. Es gibt nur noch wenige Plätze.

In Köln findet am Mittwoch, 29. April eine Veranstaltung mit Zeitzeugen und -zeuginnen statt.

 

Neues Spender-Info erschienen

Nach längerer Pause ist Anfang Dezember 2024 ist ein neues Spender-Info erschienen. Es gibt einen Einblick in die Arbeit, die der Verein dieses Jahr geleistet hat. Dazu gehört u.a. der Deutschkurs in den Herbstferien. Das Info berichtet aber auch von zwei traurigen Ereignissen:
den Tod unseres Freundes Dr. Alexander Ruchlja und das
Ende einer 30-jährigen Partnerschaft in Sachen Kindererholungszentrum Nadeshda

Das gesamte Info kann hier heruntergeladen werden.
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38 Jahre nach Tschernobyl – Info-Veranstaltung am 24.April in Herrenberg

Die Explosion des Atomreaktors von Tschernobyl am frühen Morgen des 26. April 1986 hat sich tief in das Leben unzähliger Menschen eingebrannt. Infolgedessen wurden weite Flächen radioaktiv verseucht. Besonders betroffen war Belarus. Dörfer und Städte mussten evakuiert werden. Anfang der 90-er Jahre bildeten sich in Deutschland und in anderen Ländern Westeuropas zahlreiche Initiativen, um die Folgen der Katastrophe zu lindern, etwa durch Kindererholung oder durch Bau von Häusern für Menschen, die ihre Dörfer verlassen mussten. Die meisten haben ihre Arbeit inzwischen eingestellt.
Zwei, die noch aktiv sind, die Organisation „Heim-statt Tschernobyl“ und die „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“. Beide Organisationen berichten an diesem Abend über die aktuelle Lage in Belarus und ihre Arbeit, die durch die politische Situation unter Präsident Lukaschenko, die westlichen Sanktionen und den Krieg in der Ukraine sehr schwierig geworden ist.
Referenten: Christof und Edeltraud Schill, Holzgerlingen und  Christoph Rau Pfarrer i. R., Herrenberg

Termin: Mittwoch, 24.04.2024 um 19.00 Uhr
Ort: Spitalkirche in Herrenberg, Tübingerstraße


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