Mitgliederversammlung-Vorstandswahl-Finanzplan

v.l.n.r: Christoph Rau, Heinrich Korn und Alfred Merkle

Mit Abstand: MV in der Paul-Gerhard-Kirche

Corona-bedingt konnte die Mitgliederversammlung nicht wie geplant im April sondern erst am 24.Juni stattfinden. Um genug Abstand halten zu können, wurde sie in die Paul-Gerhard-Kirche in Ludwigsburg verlegt.
Wichtigste Punkte waren nach dem Bericht des Vorstandes der Beschluss des Finanzplanes 2020 und die Wahlen zum Vorstand. Der bisherige Vorstand mit Heinrich Korn und Christoph Rau als erstem bzw. zweiten Vorsitzenden und Alfred Merkle als Finanzreferent wurde einstimmig wiedergewählt. Die im Finanzplan enthaltenen 112.000 Euro ermöglichen die Fortsetzung der medizinischen Hilfe für Gomel, der Sozialarbeit im Bezirk Wetka und weitere Kindererholungsmaßnahmen im Zentrum Nadeshda. Dieses ist wegen der Corona-Pandemie derzeit in einer äußerst schwierigen finanziellen Situation. Die Ausgaben für zusätzliche Hygiene-Maßnahmen sind gestiegen und die Auslastung stark gesunken. Statt wie in den Vorjahren, wo in der Sommerzeit die Häuser, die Ferienanlage Wilia und das Zeltlager zu fast 100 % belegt waren, sind es derzeit nur stark 60 %. Schon jetzt ist ein Defizit von rund 100.000 Euro aufgelaufen. Die Mitglieder hörten diese Nachrichten mit großer Besorgnis. Sie waren sich aber einig, alles zu unternehmen, um das Weiterbestehen von Nadeshda zu ermöglichen und gegebenenfalls Nothilfe zu leisten.

Corona-Einschränkungen treffen auch unseren Verein

Covid-19 Erreger
Quelle: Wikimedia

Die Corona-Pandemie hat auch unseren Verein erreicht. Zwar ist Gott sei Dank noch kein Mitglied der „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ betroffen, aber unsere Aktivitäten sind deutlich eingeschränkt.
Das gilt nicht für unsere medizinische Hilfe und die Kindererholungsmaßnahmen.
Derzeit läuft das langwierige  Bestellverfahren für eine größere Lieferung von Krebsmedikamenten für die Kinderhämatologie im Wert von 30 000 Euro. Auch die von uns geförderten Kindererholungsmaßnahmen werden wie geplant durchgeführt. Im zweiten Quartal kommt die erste Gruppe nach Nadeshda. Anfang August werden 20 Kinder der Elterninitiative 23 unbeschwerte Tage im Kindererholungszentrum verbringen können.
Wir hoffen sehr, dass die Pandemie nicht auch in Belarus Maßnahmen nötig macht, die in unserem Land derzeit unsere Bewegungsfreiheit einschränken und das übliche Leben fast zum Stillstand bringt. Am Abend des 3. April gab das laut der Übersicht der John-Hopkins-Universität in Belarus 351 Infizierte. Die Zahl ist in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Wir beobachten die Entwicklung mit Sorge.
Abgesagt werden musste die für 20. April geplante Jahreshauptversammlung des Vereins. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Auch die Info-und Begegnungsreise, an der von 6.bis 12. Mai 4 Mitglieder teilnehmen und Gomel, Wetka und das Kinderzentrum Nadeshda besuchen wollten, kann nicht stattfinden. Es gibt derzeit keine Flüge nach Minsk. Und wer nach Belarus einreisen will, muss zuerst 14 Tage in Quarantäne. Auch wäre ein Besuch in den mit uns zusammenarbeitenden Kliniken derzeit nicht möglich. Auch in Weißrussland gilt wie bei uns ein Betretungsverbot.
Wir wünschen unseren Freunden in Belarus, unseren Spenderinnen und Spendern und unseren Mitgliedern, dass sie bewahrt bleiben von dieser schlimmen Seuche und gesund bleiben.

 

Vortrag über Weißrussland am 1. April- verschoben wegen Corona

Gedenkstätte Chatyn

Chatyn:Erinnerung an die weißrussischen Opfer im 2. Weltkrieg

Wegen der Corona-Epidemie wird der Vortrag auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir informieren Sie, wenn ein neuer Termin feststeht.

„Begegnungen in Weißrussland“ so lautet ein Vortrag, den Barbara Straub am Mittwoch, 1. April um 18.00 Uhr in Esslingen hält.
Barbara Straub ist Leiterin des Bereichs Chancengleichheit der Stadt Esslingen. Sie steht seit vielen Jahren in intensivem Kontakt mit Molodetschno, der weißrussischen Partnerstadt Esslingens.
Dort baut sie zusammen mit Katrin Radtke, dem Runden Tisch „Häusliche Gewalt“  und weißrussischen PartnerInnen ein Projekt gegen Gewalt an Frauen auf. Es wird finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Barbara Straub berichtet über Erfahrungen und Begegnungen während ihrer jüngsten Reise, außerdem von Chatyn und Nadeshda, zwei zutiefst bewegenden Orten. Chatyn ist eine Gedenkstätte für 480 weißrussische Dörfer, die im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen ausgelöscht wurden. Nadeshda heißt ein Erholungsheim für Kinder aus den durch die Tschernobyl-Katastrophe verstrahlten Gebieten des Landes. Es ist eine Oase im Grünen, voller Leben, mit ökologischem Landbau, medizinischen Hilfen, aber auch unbeschwertem Spiel und Spaß.
Der Vortrag gibt Einblicke in ein diktatorisch regiertes Land, das zu den großen Unbekannten Europas gehört.
Termin: Mitowch,1. April 2020, 18 bis 19.30 Uhr
Ort:  MütterZentrum Esslingen,  Martinstraße 37
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
Veranstalterinnen: Referat für Chancengleichheit und MütterZentrum Esslingen
Das Gesamtprogramm der Frauenwoche, in deren Rahmen der Vortrag stattfindet, kann hier eingesehen werden.

Unsere Aktivitäten 2019

25 Jahre Kindererholungszentrum Nadeshda

Bei der Mitgliederversammlung am 3. April gab es nicht nur einen Rückblick über die Aktivitäten der „Freunde“ im letzten Jahr. Beraten und beschlossen wurde vor allem der Finanzplan 2019. Mit 85 000 Euro können 2019 die Kinder von Tschernobyl unterstützen und Projekte fördern. Neben der Lieferung von Medikamenten und der Finanzierung von Erholungsmaßnahmen stehen auch persönliche Begnungen mit den Partnern an. Höhepunkt wird das 25-jährige Jubiläum von Nadeshda sein.. weiterlesen…

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Weihnachten ist für uns ein Anlass, Ihnen allen ein herzliches Dankeschön zu sagen für Ihre Unterstützung, die wir von Ihnen auch dieses Jahr wieder bekommen haben. So konnten wir auch im 26. Jahr unseres Bestehens Kindern und Jugendlichen helfen, mit den Auswirkungen der Tschernobyl-Katastrophe vor über 32 Jahren besser fertig zu werden.
Wir dürfen Ihnen auch die Grüße und den Dank weitergeben, den wir in diesen Tagen von unserern Partnern in Gomel, Wetka und Nadeshda erhalten haben. weiterlesen…

Sommerschule Russisch und Psychologiekurs in Gomel- Anmeldeschluss verlängert

Von einem mit uns seit Jahren zusammenarbeitenden Dolmetscher bekamen wir heute eine Einladung zu einem

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Unsere Webseite ist nun für Mobilgeräte optimiert

Ab sofort ist unsere Seite auch für mobile Geräte, inbesondere für Smarthones optimiert. Die Darstellung ist so, dass die Inhalte der rechten Seitenleiste, z.B. der Spendenbutton, weiter unten angezeigt werden. Dazu wurde auch das Layout/Design leicht verändert. Am Besten einfach mal ausprobieren und Rückmeldung geben, ob´s klappt.

Schwerpunkte 2017: Kindererholung, Ultraschallgerät, Medikamente

Ein von uns 2005 geliefertes Ultraschallgerät

Bei der Mitgliederversammlung unserer Inititiative am 22. März wurden wichtige Beschlüsse für die Weiterarbeit gefasst. Dazu gehört der Finanzplan 2017. Dank der sehr erfreulichen Spendenentwicklung sieht er vor, sowohl die medizinische Hilfe für unsere Partner in Gomel in großzügiger Weise fortzuführen als auch das Kindererholungszentrum Nadeshda mit ansehnlichen Beträgen zu unterstützen. Einer Kinderpoliklinik soll ein hochwertiges Ultraschallgerät zur Verfügung gestellt werden. weiterlesen…

Fotovoltaik für Nadeshda

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Beispiel einer Fotovoltaik-Anlage Quelle: commons Wikimedia

100 % erneuerbare Engergieerzeugung, das ist das Ziel, das sich das Kindererholungszentrum Nadeshda gegeben hat. Bei der Wärmeversorgung ist es schon erreicht. Nun folgt die umweltfreundliche Erzeugung von Elektrizität. Unweit des Zentrums entsteht eine große Photovoltaik-Anlage. 600 KW Solarstrom soll so erzeugt werden. Die Verträge mit einer Lieferfirma aus Deutschland sind unterschrieben, so dass der Bau im Frühjahr begonnen werden kann. Nun geht es darum, in den nächsten 9 Monaten die noch bestehende Spendenlücke von 300 000 Euro zu schließen. Seit rund zwei Jahren wird dieses Projekt geplant. Die Realisierung wird dadurch erleichtert, dass der weißrussische Staat inzwischen auch alternative Stromerzeugung fördert und eine 1,7-fache Einspeisungsvergütung zugesagt hat. weiterlesen…