Gute Nachrichten aus dem Kinderzentrum

Ankunft am Wohnhaus

Heute errreichte uns vom Kinderzentrum „Nadeshda“ folgende Nachricht:
„Das Zentrum ist seit 15. Juni 2020 wieder in Betrieb. Wahrend dieser Zeit haben wir schon einige Projekte zur Kurbehandlung und Erholung der Kinder durchgefuhrt. Naturlich fordert die Arbeit in diesen nicht einfachen Bedingungen nicht nur zusatzliche Finanzausgaben, sondern auch zusatzliche psychologische, seelische Bemuhungen von jedem Mitarbeiter.
Die Hygienedienste kontrollieren die Arbeit des Zentrums jeden Tag, was die zusatzliche Anstrengung bringt, weil einige Aspekte dieser Kontrolle eine formelle Natur sind und von der wichtigen und notigen Arbeit ablenken.
Es gibt im Zentrum keine positiven Corona-Falle und wir hoffen, dass Gott uns behuetet und hilft, ruhig diese komplizierte Zeit zu überleben.
Die Gruppe aus der Elterninitiative an der Kinderhämatologie Gomel „Kinderhamatologie“ ist am Dienstag, 4. August im Kinderzentrum angekommen.  Der Arzt hat schon die Kinder untersucht. Die medizinischen Anwendungen sind schon verschrieben. Die Kinder haben aktiv die Erholung bekommen.“

Wir wünschen der Gruppe einen unbeschwerten Aufenthalt und dem Zentrum eine möglichst prolbemlose Arbeit in diesen schwierigen Zeiten.

Mitgliederversammlung-Vorstandswahl-Finanzplan

v.l.n.r: Christoph Rau, Heinrich Korn und Alfred Merkle

Mit Abstand: MV in der Paul-Gerhard-Kirche

Corona-bedingt konnte die Mitgliederversammlung nicht wie geplant im April sondern erst am 24.Juni stattfinden. Um genug Abstand halten zu können, wurde sie in die Paul-Gerhard-Kirche in Ludwigsburg verlegt.
Wichtigste Punkte waren nach dem Bericht des Vorstandes der Beschluss des Finanzplanes 2020 und die Wahlen zum Vorstand. Der bisherige Vorstand mit Heinrich Korn und Christoph Rau als erstem bzw. zweiten Vorsitzenden und Alfred Merkle als Finanzreferent wurde einstimmig wiedergewählt. Die im Finanzplan enthaltenen 112.000 Euro ermöglichen die Fortsetzung der medizinischen Hilfe für Gomel, der Sozialarbeit im Bezirk Wetka und weitere Kindererholungsmaßnahmen im Zentrum Nadeshda. Dieses ist wegen der Corona-Pandemie derzeit in einer äußerst schwierigen finanziellen Situation. Die Ausgaben für zusätzliche Hygiene-Maßnahmen sind gestiegen und die Auslastung stark gesunken. Statt wie in den Vorjahren, wo in der Sommerzeit die Häuser, die Ferienanlage Wilia und das Zeltlager zu fast 100 % belegt waren, sind es derzeit nur stark 60 %. Schon jetzt ist ein Defizit von rund 100.000 Euro aufgelaufen. Die Mitglieder hörten diese Nachrichten mit großer Besorgnis. Sie waren sich aber einig, alles zu unternehmen, um das Weiterbestehen von Nadeshda zu ermöglichen und gegebenenfalls Nothilfe zu leisten.

Nach 2 Monaten Corona-Stopp: Nadeshda öffnet wieder

 

Fröhliche Ankunft am Wohnhaus

Mitte April musste auch das Kindererholungszentrum Nadeshda wegen Covid 19 seinen Betrieb einstellen. Das war für das Zentrum ein harter Einschnitt mit schlimmen finanziellen Folgen. Um Kindern während der Sommerferien eine Erholungsmöglichkeit zu bieten, hat es seit 13. Juni wieder geöffnet. Das geschieht auch auf ausdrücklichen Wunsch der Regierung.
Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, wurden umfangreiche Hygiene-Maßnahmen getroffen. Das kann man auch den Fotos entnehmen, die wir heute bekommen haben. weiterlesen…

Corona-Einschränkungen treffen auch unseren Verein

Covid-19 Erreger
Quelle: Wikimedia

Die Corona-Pandemie hat auch unseren Verein erreicht. Zwar ist Gott sei Dank noch kein Mitglied der „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ betroffen, aber unsere Aktivitäten sind deutlich eingeschränkt.
Das gilt nicht für unsere medizinische Hilfe und die Kindererholungsmaßnahmen.
Derzeit läuft das langwierige  Bestellverfahren für eine größere Lieferung von Krebsmedikamenten für die Kinderhämatologie im Wert von 30 000 Euro. Auch die von uns geförderten Kindererholungsmaßnahmen werden wie geplant durchgeführt. Im zweiten Quartal kommt die erste Gruppe nach Nadeshda. Anfang August werden 20 Kinder der Elterninitiative 23 unbeschwerte Tage im Kindererholungszentrum verbringen können.
Wir hoffen sehr, dass die Pandemie nicht auch in Belarus Maßnahmen nötig macht, die in unserem Land derzeit unsere Bewegungsfreiheit einschränken und das übliche Leben fast zum Stillstand bringt. Am Abend des 3. April gab das laut der Übersicht der John-Hopkins-Universität in Belarus 351 Infizierte. Die Zahl ist in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Wir beobachten die Entwicklung mit Sorge.
Abgesagt werden musste die für 20. April geplante Jahreshauptversammlung des Vereins. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Auch die Info-und Begegnungsreise, an der von 6.bis 12. Mai 4 Mitglieder teilnehmen und Gomel, Wetka und das Kinderzentrum Nadeshda besuchen wollten, kann nicht stattfinden. Es gibt derzeit keine Flüge nach Minsk. Und wer nach Belarus einreisen will, muss zuerst 14 Tage in Quarantäne. Auch wäre ein Besuch in den mit uns zusammenarbeitenden Kliniken derzeit nicht möglich. Auch in Weißrussland gilt wie bei uns ein Betretungsverbot.
Wir wünschen unseren Freunden in Belarus, unseren Spenderinnen und Spendern und unseren Mitgliedern, dass sie bewahrt bleiben von dieser schlimmen Seuche und gesund bleiben.

 

Vortrag über Weißrussland am 1. April- verschoben wegen Corona

Gedenkstätte Chatyn

Chatyn:Erinnerung an die weißrussischen Opfer im 2. Weltkrieg

Wegen der Corona-Epidemie wird der Vortrag auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir informieren Sie, wenn ein neuer Termin feststeht.

„Begegnungen in Weißrussland“ so lautet ein Vortrag, den Barbara Straub am Mittwoch, 1. April um 18.00 Uhr in Esslingen hält.
Barbara Straub ist Leiterin des Bereichs Chancengleichheit der Stadt Esslingen. Sie steht seit vielen Jahren in intensivem Kontakt mit Molodetschno, der weißrussischen Partnerstadt Esslingens.
Dort baut sie zusammen mit Katrin Radtke, dem Runden Tisch „Häusliche Gewalt“  und weißrussischen PartnerInnen ein Projekt gegen Gewalt an Frauen auf. Es wird finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Barbara Straub berichtet über Erfahrungen und Begegnungen während ihrer jüngsten Reise, außerdem von Chatyn und Nadeshda, zwei zutiefst bewegenden Orten. Chatyn ist eine Gedenkstätte für 480 weißrussische Dörfer, die im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen ausgelöscht wurden. Nadeshda heißt ein Erholungsheim für Kinder aus den durch die Tschernobyl-Katastrophe verstrahlten Gebieten des Landes. Es ist eine Oase im Grünen, voller Leben, mit ökologischem Landbau, medizinischen Hilfen, aber auch unbeschwertem Spiel und Spaß.
Der Vortrag gibt Einblicke in ein diktatorisch regiertes Land, das zu den großen Unbekannten Europas gehört.
Termin: Mitowch,1. April 2020, 18 bis 19.30 Uhr
Ort:  MütterZentrum Esslingen,  Martinstraße 37
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
Veranstalterinnen: Referat für Chancengleichheit und MütterZentrum Esslingen
Das Gesamtprogramm der Frauenwoche, in deren Rahmen der Vortrag stattfindet, kann hier eingesehen werden.

Unsere Planungen für 2020

Beflügelt durch die positive Spendenenentwicklung konnten die Mitglieder des AK Weißrussland bei einer Sitzung am 29.1.2020 mit den Planungen beginnen: Die Mehreinnahmen sollen zeitnah den Kindern in der verstrahlten Region zugute kommen. Um die Kontakte zu vertiefen und eine gute Abstimmung zu gewährleisten, sind verschiedene Reisen nach Belarus geplant, u.a. eine Info-Reise in der Zeit nach Ostern. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie Näheres über die Planungen.
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„Ein Erlebnis unbeschreiblicher Art“ – Deutschkurs für Schüler aus Wetka

„Hallo, ich heiße Nadja. Ich habe ein schönes blaues T-Shirt mit einem Wald und den Wörtern ,viel Glück‘.“ „Ich heiße Liza. Mein T-Shirt ist bunt wie ein Regenbogen.“
Kinderzentrum Nadeshda in Weißrussland, am Nachmittag des 7. November. 26 Jugendliche aus Wetka veranstalten eine Modenschau. Nadja und Liza sind stolz auf ihre T-Shirts – die haben sie in den vergangenen Tagen in bunten Farben bemalt. Und sie sind noch auf etwas anderes sehr stolz: Darauf, dass sie wenige Sätze auf Deutsch sagen können. Die Vierzehnjährigen haben die Sprache seit zwei oder drei Jahren in vier Arbeitsgemeinschaften „Deutsch ohne Angst“ gelernt, jede Woche, mit 24 anderen – freiwillig am Gymnasium in Wetka. Und jetzt in Nadeshda. Dort verbrachten die Kinder und Jugendlichen von 9 bis 15 Jahren ihre Herbstferien. weiterlesen…

Ausrüstung für neue Großküche nach Nadeshda transportiert

Beim Ausbauen

Schon Im Oktober wurde ein Transport mit 30 Großküchengeräten und Zubehör ins Kindererholungszentrunm Nadeshda auf den Weg gebracht. Die hochwertigen Edelstahlgeräte wurden aus einer Stuttgarter Kantine ausgebaut, vom Rottweiler Küchenspezialisten rgk instand gesetzt und bis zum Transport gelagert.  Die Aktion wurde  ehrenamtlich durch die Stuttgarter Firmen Mega, heumann objekte, Shpend  und der Firma Rottweiler Großküchen (rgk) durchgeführt. Auch die Kosten für die Spedition aus Litauen haben Firmen übernommen.Das Projekt war eine logistische Herausforderung und wurde Niko Antonakakis, Küchenplaner im Jugendamt der Stadt Stuttgart,  gemeinsam mit unserem Vereinsvorsitzenden Heinrich Korn initiiert und koordiniert.
Mit dieser Aktion kann die in Nadeshda besonders in den Sommermonaten dringend benötige zweite Küche ausgerüstet werden. Zudem müssen einige Geräte der Hauptküche ersetzt werden.
Wir freuen uns, dass wir auch auf diese Weise das Kinderzentrum unterstützen können.
Herzlichen Dank den Beteiligten Firmen und Mitarbeitern!
Weitere Bilder im Folgenden weiterlesen…

Unsere Aktivitäten 2019

25 Jahre Kindererholungszentrum Nadeshda

Bei der Mitgliederversammlung am 3. April gab es nicht nur einen Rückblick über die Aktivitäten der „Freunde“ im letzten Jahr. Beraten und beschlossen wurde vor allem der Finanzplan 2019. Mit 85 000 Euro können 2019 die Kinder von Tschernobyl unterstützen und Projekte fördern. Neben der Lieferung von Medikamenten und der Finanzierung von Erholungsmaßnahmen stehen auch persönliche Begnungen mit den Partnern an. Höhepunkt wird das 25-jährige Jubiläum von Nadeshda sein.. weiterlesen…

Nadeshda-Bericht aus erster Hand

W. Makuschinskij und Dr.A.Ruchlja

Mitglieder unseres Arbeitskreises wurden kürzlich bei einem Treffen in Ludwigsburg vonm Direktor des Zentrums W.Makuschinskij und dem Vorsitzenden der „Lebendigen Partnerschaft“/Minsk, Dr.A.Ruchlja über die neuesten Entwicklungen im Kindererholungszentrum Nadeshda informiert. Makuschinskij: „2018 war fürs Zentrum ein erfolgreiches Jahr!“ Aber auch die Probleme, mit denen Nadeshda zu kämpfen hat, kamen zur Sprache.

 

 

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