Spendenentwicklung überraschend positiv

Bei der jüngsten Arbeitskreis-Sitzung hatte Alfred Merkle, Finanzreferent unseres Vereins Positives zu berichten: Entgegen den Erwartungen ist der Spendeneingang 2021 wieder angestiegen und zwar um ca. 20.000 Euro auf rund 102.000 Euro. Maßgeblich dafür ist die Treue der vielen langjährigen Spenderinnen und Spender sowie eine Großspende. Vorsitzender Heinrich Korn brachte seine Freude und den Dank zum Ausdruck, dass dieses tolle Ergebnis möglich wurde:
„Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für die Spende zugunsten der Kinder von Tschernobyl bedanken. Im letzten Jahr ist das Leben in Belarus durch die gesellschaftliche Entwicklung und durch die Pandemie nicht einfacher geworden. Ihre Spende zeigt die Verbundenheit den Kindern aus der Region Gomel gegenüber und ist uns Verpflichtung und Ansporn, die Mittel sinnvoll und direkt in Ihrem Sinne einzusetzen.“

Patient in der Kinderhämatologie

Deutschlehrerin Eugenia

Unsere Hilfe kann also 2022 weitergehen und sogar verstärkt werden. Bei der Sitzung wurde auch der Entwurf für einen Finanzplan besprochen. Da im vergangenen Jahr nicht alle Hilfen wie geplant abgewickelt werden konnten, stehen für 2022 ca. 145.000 Euro zur Verfügung. Schwerpunkte sind erneut die Medikamentenhilfe für die Kinderhämatologie in Gomel und die Kindererholung im Zentrum Nadeshda. Wenn alles klappt, können wir die Sommer-Freizeit der Elterninitiative an der Kinderhämatologie Gomel,  Aufenthalte von 2 Schulklassen und den Deutschkurs des Gymnasiums Wetka in den Herbstferien unterstützen.
Erleichtert wurde auch die Nachricht von Dr. Werner Tausch aufgenommen, dass Medeor, unser Lieferant für Medikamente, endlich die Zertifikate für die Krebsmedikamente besorgen konnte, so dass die Lieferung in den nächsten Wochen erfolgen kann. Erforderlich ist aber noch die Einfuhr-Genehmigung durch das weißrussische Gesundheitsministerium. Die Verzögerung bei der Lieferung war auch Folge von Corona, wodurch wichtige Lieferketten unterbrochen waren.

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