1992 haben sich engagierte Leute aus der Evang. Männerarbeit und Mitgleider der Aktion „Stuttgart hilft Retschiza“ der Stuttgarter Zeitung zusammengetan und die „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg e.V.“ gegründet mit dem Ziel, Kindern aus der von Tschernobyl besonders betroffenen Region um die Bezirkshauptstadt Gomel/Belarus zu helfen. Damit ist jetzt leider Schluss. Wir haben unseren Verein zum 1. Juli 2026 aufgelöst. Wir sagen allen, die uns in dieser langen Zeit unterstützt haben durch Spenden oder auch ihre aktive Mitarbeit bei Transporten, beim Spendensammeln oder durch Informationsveranstaltungen usw. unseren herzlichsten Dank!
Gründe fürs Aufhören gibt es leider einige:
In den 34 Jahren sind alle Engagierten älter geworden, können nicht mehr wie früher anpacken. Jüngere Engagierte konnten wir leider in den letzten Jahren nicht mehr gewinnen. Dazu kam, dass die Bedingungen für unsere Hilfe immer schlechter wurden. Der belarussische Staat hat in den letzten Jahren die Arbeits-Möglichkeiten für zivilgesellschaftliche Organisationen stark eingeschränkt. Die meisten mussten aufgeben. Das zeigte sich auch beim Kindererholungszentrum „Nadeshda“ einem deutsch-belarussischen Gemeinschaftunternehmen. Dies war eigentlich eine beispiellose Erfolgsgeschichte und erfuhr auch in Belarus höchste Anerkennung. Nachdem der Staat die Mehrheit der Anteile für sich beanspruchte, haben die deutschen Teilhaber 2025 ihre Anteile zurückgegeben. Es ist jetzt ganz in staatlicher Hand. Ein kleiner Trost ist, dass die Direktorin, die noch unter gemeinsamer Regie gewählt wurde, weiterhin im Amt ist und an der Grundidee des Zentrums festhält.Ob es noch weiterhin gemeinsame Veranstaltungen und Mitwirkung von internationalen Partnerorganisationen an Erholungsmaßnahmen geben kann ist noch offen und hängt auch davon ab, ob sich genug Mitarbeitende aus Deutschland und anderen Ländern dafür fnden.
Bei all dem schmerzlichen Abbrechen der Partnerschaft mit Vereinen und Hilfsorganisationeng bleiben viele freundschafliche Beziehungen mit Menschen dort. In über drei Jahrzehnten ist etwas gewsaschsen, was hoffentich die derzeitige Eiszeit zwischen West-europa und Russland bzw. Belarus überlebt
