Fotovoltaik-Anlage feierlich eingeweiht

Am Donnerstag 28. September, wurde die 600 kw-Fotovoltaik-Anlage des Kinderzentrums Nadeshda im Beisein zahlreicher prominenter Vertreter aus Belarus und aus Deutschland,  feierlich eingeweiht. Dabei waren auch der deutsche Botschafter in Minsk, P.Dettmar, der Direktor des Departements für Humitäre Angelegenheiten Walerij Skakun, Vertreter verschiedener Minsterien und des Kreises Wiljeka. Auch eine dreiköpfinge Delegation der Freunde aus Stuttgart reiste zum Fest und gratulierte zu diesem Projekt, das für Weißrussland Vorbildfunktion hat. (siehe Bild).

Direktor Walerij Skakun

 

Bei der Feier war der Stolz der Projektbeteiligten deutlich zu spüren. Denn weder die Finanzierung
der 806. 000 Euro Gesamtkosten war einfach noch war es leicht, die zahlreichen Genehmigungen der Behörden zu bekommen mitsamt der Garantie einer 1,7-fachen Einspeisungsvergütung. Schließlich wurde das Projekt „Solarsolidarität“ vom „Departement für Humanitäre Angelegenheiten als gemeinnütziges Projekt anerkannt.
Verwirklicht wurde es in enger Zusammenarbeit von Solarexperten in Deutschland, insbesondere von Werner Neumann aus Hanau, der Firma Maxsolar und Firmen in Belarus. Rund 640000 Euro steuerten Einzelspender, Organisationen (Hoffnung für Osteuropa, Greenpeace, Freunde Nadeshdas, Kinderhilfsfonds Japan) und Firmen wie Mainova, Elektrizitätswerke Schönau…) aus Deutschland bei, 175.000 Euro bestreitet das Zentrum aus Eigenmitteln bzw. einem Kredit. Durtch die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten sich die „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ e.V. mit über 100.000 Euro beteiligen.

Botschafter P.Dettmar

Zurecht konnte so Botschafter Peter Dettmar in seiner Rede von einem „wichtigen Beitrag für die positive Entwicklung der deutsch-belarussischen Beziehungen“ reden.

Die Errichtung der Anlage dauert schließlich nur 2 Monate. Erstellt wurde sie auf einem umzäunten und mit Video-Kameras überwachten Gelände am Rande des Ortes Ilia, ca. 10 km vom Zentrum entfernt. Baubeginn war der 1. Juni. Nach der auwändigen Abnahme und Erteilung von rund 20 Genehmigungen speist die Anlage seit dem 12. August Strom in das staatliche Netz.
Die Anlage besteht aus 2484 Einzelmodulen und 12 Wechselrichtern. Sie ist so ausgelegt dass sie umgerechnet den gesamten Strombedarf des Zentrums decken kann. Zwischen 12. und 31.August, also an 20 Tagen, wurden 46 637 kWh erzeugt. Das ergab einen Erlös von umgerechnet 8324,44 Euro.
Nach Tilgung des 66.0000 Euro Kredits werden die Erlöse für die Finanzierung der Kindererholung verwendet. Sie bleibt weiterthin die Hauptaufgabe des Zentrums  bzw. wird ständig weiterentwickelt. So können etwa auch immer mehr behinderte Kinder aufgenommen werden. Spenden für die vorzeitige Tilgung des Kredits sind nach wie vor erwünscht.

Entwicklung der erneuerbaren Energien in Nadeshda

Bei einer Informations-und Diskussionsveranstaltung am Vormittag ging es um das Thema Nachhaltigkei. Prof.Galina Poljanskaja, 1. Vorsitzende unserer Partnerorganistion „Lebendige Partnerschaft“ und verschienene Vetreterinnen berichteten von drei Projekten in Wetka, Mogilew und Wiljeka, wo es um Nachhaltigkeits-und Ernergiemanagent geht und die eine sehr positive Resonanz gefunden haben. Nikolaj Wjashewitsch, Chef der ingenieursrtechnischen Abteilung von Nadeshda zeigte auf, wie das Zentrum es in den 23 Jahren seines Bestehens es geschafft hat, die Energieversorgungn auf 100% erneuerbaren,nachwachsenden und nachhaltigen Quellen umzustellen.

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