Dankesbrief aus Gomel

Im Sommer war eine Gruppe von Kindern der Elterninitiative an der Kinderhämatologie zur Erholung im Kindererholungszentrum Nadeshda. Heute erreicht uns nun ein Dankesbrief einer Mutter:

„Guten Tag, unsere liebe deutsche Freunde! Ihnen schreibt eine Mutter von einem der Kinder, das im Sanatorium „Nadezhda“ auf der Erholung war. Mein Name ist S.P. Im Sommer bekam ich die Gelegenheit, dieses wunderbare Sanatorium gemeinsam mit der Gruppe der Kinder „Kinderhämatologie“ und meinem Sohn Maxim unter denen zu besuchen. Dafür danke ich Ihnen persönlich und im Namen aller Eltern. Alle diese Kinder sind besonders, jedes hat seine eigene Diagnose und seine gesundheitlichen Probleme. Solche Kinder können zur Erholung nur in den speziellen medizinischen Gruppen fahren.
Jetzt möchte ich ein wenig über die Bedingungen des Wohnens und der Zeitvertreibung der Kinder erzählen.

Die Bedingungen haben mir gut gefallen, die Zimmer sind gemütlich und sauber, für vier bis fünf Kinder. Jungen und Mädchen haben getrennte Duschen und Toiletten im Stock, wo sie wohnen, alles neu renoviert. Ebenso gibt es ein Spielzimmer und einen Wohnraum mit TV sowie Küche, in welcher Kinder zusammenkommen und Tee trinken können, oder Milch vor dem Schlafen. Was die Freizeit angeht, war ich angenehm überrascht, den Kindern wird dort definitiv nicht langweilig, wie es heißt, sie werden voll  unterhaltet. Jeden Tag gab es Wettbewerbe, Spiele, und natürlich Tanzen am Abend. Kinder sind auch in den unterschiedlichen Aktivitäten beschäftigt: Kneten aus Ton, Malen, Tanzen, Synthesizer-Spielen, Holzsticherei. Hier findet jedes Kind eine Beschäftigung fürs Herzen.

Auch das Sanatorium-Gelände selbst ist bemerkenswert. Das sind allerlei Schaukeln, Schlupflöcher, Fußballerfelder und Volleyballfelder. Auch Tret- und Fahrradfahren ist möglich. Auch Ernährung war reichlich und abwechslungsreich: Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Milchprodukte, fünfmal am Tag.
Eine besondere Aufmerksamkeit möchte ich der medizinischen Abteil schenken. Das sind Experten auf höchster Ebene. Den Kindern wurden Behandlungen je nach der Art ihrer Erkrankungen zugewiesen. Das sind sowohl die Massagen  als auch die Wärmestuben, die Inhalationen, die Aromatherapien; für den Heilturnunterricht gibt es eine eigene Sporthalle mit Trainer. Auf dem Gelände gibt es Wasserheilanlage mit Heilduschen und Bäder. Mit den Kindern arbeitet auch eine Psychologin, leistet ihnen nötige Hilfe nach Bedarf, auch ein Dienstarzt für den Notfall ist immer da. Das Sanatorium selbst befindet sich im Kiefernwald am Ufer des Wasserspeichers von Wilejka, wo die Kinder immer wieder zu einen Spaziergang gingen.

Abschließend möchte ich sagen: Danke für alles! Es gibt nichts Schöneres im Leben als Glück und Lächeln auf den Gesichtern unserer Kinder! Viele von denen aufgrund deren Erkrankung haben keine Möglichkeit, ins Ausland zu fahren, und dieses Sanatorium ist ein Geschenk und eine große Hilfe für sie.  Das verstehen deren Familien sehr zu schätzen. Ich wünsche Ihnen alles Gute! Vielen Dank für Ihre Hilfe.“
S.P.

Es freut uns, dass wir den Kiindern und ihren Begleiterinnen diese schönen Tage ermöglichen konnten- dank Ihrer Spende.

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