33. Jahrestag: Erfreuliche Resonanz in der Presse

Der Jahrestag von Tschernobyl und die „Freunde der Kinder von Tschernobyl Württemberg“ – das war zwei der größten Zeitungsgruppen in Baden-Württemberg je einen großen Bericht wert.
Die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten samt ihren Partnerzeitungen veröffentlichten in ihrer Wochenendbeilage vom 27./28. April eine Geschichte von Klaus Zintz – er hat Tschernobyl und die Auswirkungen der Katastrophe von den Anfängen an verfolgt und auch schon mehrere unserer Veranstaltungen mit seinem Fachwissen bereichert. Link hier anklicken.
Die Südwestpresse hat am 26. April 2019 auf der Stuttgart-Seite, auch in vielen ihrer Partnerzeitungen, zum 33. Jahrestag von Tschernobyl etwas stärker den Fokus auf unsere Hilfsaktion und unsere Aktivitäten heute gelegt. Link hier anklicken.
Wir sind beiden Blättern sehr dankbar für ihre Berichterstattung und die Erlaubnis zur Veröffentlichung.
Auch so wird dem Vergessen gewehrt – auch das ist eines unserer Ziele.

 

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26. April – ein besonderer Tag

Es geschah an einem Samstag, frühmorgens um 1.24 Uhr: In der Ukraine explodierte am 26. April 1986 Block IV des Atomkraftwerks von Tschernobyl. Die Katastrophe nahm ihren Lauf – bis heute. Seither sind 33 Jahre vergangen. Viele haben die Katastrophe längst vergessen, auch die Medien. Das gilt nicht für uns. Seit 30 Jahren helfen wir den Opfern von Tschernobyl.

Begonnen hat es 1989 mit einer Politischen Pilgerfahrt nach Weißrussland im Zeichen der Versöhnung. Dabei war auch Christoph Rau, damals Landesmännerpfarrer beim Evang. Männerwerk Württemberg. Dabei wurde er und weitere Teilnehmer aus Württemberg auf die Folgen von Tschernobyl aufmerksam gemacht. An einer zweiten Fahrt 1991 nahmen auch Alfred Merkle aus Reutlingen und Erna Rostan aus Ludwigsburg teil – beide gehören heute noch zu den engagierten Mitgliedern unserer Hilfsaktion.

Vor wenigen Tagen haben wir zum Tschernobyl-Jahrestag zwei Pressekonferenzen in Stuttgart veranstaltet. Dabei wies Heinrich Korn, unserer Vorsitzender, auf die Aktivitäten unserer Hilfsaktion hin. Dank zahlreicher Spender können wir immer noch schwerpunktmäßig drei medizinische Stationen und das Kinderzentrum Nadeshda unterstützen.  Zum Kreis der Empfänger unserer Hilfe gehören auch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Wetka und eine Selbsthilfegruppe von Eltern krebskranker Kinder in Gomel. Eine erstaunliche Bilanz nach so langer Zeit.
Uns gibt es immer noch – weil es uns geben muss und geben kann. Wir vertrauen weiter auf die Treue von Hunderten von Spendern:
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