AK bei einer früheren Sitzung.

Bei der ersten Sitzung gab es für die aktiven Mitglieder der „Freunde der Kinder von Tschernobyl“ enttäuschende Zahlen. Schatzmeister Alfred Merkle berichtete, dass auf dem Konto der Freunde 2018 deutlich weniger Spenden eingegangen sind als im Vorjahr. Waren es 2017 noch rund 125 000 Euro, so überwiesen die Sponsoren 2018 „nur“ 78 000 Euro, also rund 47 000 Euro weniger.
Denen, die gespendet haben, ein ganz herzliches Dankeschön.
Drei Faktoren wurden für diese Entwicklung genannt:
Erstens: das Ausbleiben von einigen Großspenden. Zweitens: das wegen der unsicheren Rechtslage ausgefallene Sommer-Spenderinfo. Drittens: immer mehr Stamm-Spenderinnen und -spender werden älter und können die Aktion nicht mehr unterstützen.
In einer lebhaften Aussprache zeigten sich die Mitglieder aber darin einig, dass der Rückgang keinen Grund zur Unzufriedenheit sei. Hier einige Stimmen: „Das Spenden-Ergebnis trotz allem noch erstaunlich hoch ist. Die Katastrophe von Tschernobyl-Katastrophe liegt schon fast 33 Jahre zurück und ist für viele Jüngere überhaupt kein Thema.“ „Es ist toll, dass dennoch so viele diese Sache unterstützen“  „Es ist für mich eine große Freude, wenn immer noch eine so große Summe zuzsammenkommt. Dafür sagen wir allen Frauen und Männern ein herzliches Dankeschön.“

Von Resignation war also nichts zu spüren. Und so wurde auch eine Übersicht von Projekten erstellt, die die Freunde 2019 fördern wollen. Geplant sind Ausgaben von rund 75 000 Euro. Schwerpunkte sind die Kinderleukämie-Station und die Elterninitiative in Gomel sowie das Kindererholungszentrum Nadeshda, das im Herbst sein 25-jähriges Bestehen feiern wird. Außerdem wird auch die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Wetka fortgeführt. Endgültige Beschlüsse werden bei der Mitgliederversammlung 3. April gefasst.

 

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